Nicht jeder Hund passt zu jedem Menschen,

nicht jeder Menschentyp zu jeder Hunderasse!

 

 

 

Gegenseitige Ansprüche, Vorstellungen, Vorlieben und Bedürfnisse sowie rassetypische Verhaltensweisen und individuelle Charakterzüge müssen harmonieren, um die eingegangene Partnerschaft für alle Beteiligten zufriedenstellend und harmonisch werden zu lassen.

 

Ob Rüde oder Hündin spielt keine Rolle, alte Vorurteile sollten bei der Geschlechterwahl außer acht gelassen werden! Es gibt sie nicht den typischen Rüden, oder die typische Hündin. Auch bei den Geschlechtern sind die Hunde individuell !!!!

Aufgrund ihrer enormen Anpassungs- und Bindungsfähigkeit schließen  sich Tibet Apso eng an ihre Familie und deren Tagesrhythmus an. Nochmals muss die Individualität eines jeden Lebewesens betont werden, die das ein oder andere Merkmal stärker oder schwächer oder gar nicht auszuprägen vermag. Innerhalb der Hütehundgruppe gibt es rassegebunden große Unterschiede,

 

auch im Temperament, doch sind alle Tibis Spätentwickler, die eine lange Reifezeit bis zu drei Jahren  brauchen.

Dass auch die Herkunft des Hundes, seine Aufzucht und die Weiterführung der Prägung, Sozialisation, Erziehung durch den Welpenbesitzer eine große Rolle spielen soll extra nochmal erwähnt werden!!!!!!!

Häufige Probleme gibt es mit jenen Hundebesitzern, die sich lange Erfahrung und umfassendes Wissen auf die Fahne schreiben, aber der Meinung sind, die erzieherische Anleitung eines Hundes sei unabhängig vom Hundetyp und alle über einen Kamm scheren.

Auch der Anfänger, der sich selbst ausreichend informiert, gut vom Züchter beraten wird und sich buchstäblich “führen lässt”, mag ein bestens geeigneter Tibi-Halter werden.

 

Grundvoraussetzungen:

Der zukünftige Besitzer sollte sich vor der Entscheidung für einen solchen Hund Kenntnisse über das Verhalten und das Naturell dieses Hundetyps aneignen und sich nicht allein von optischen Eindrücken leiten lassen.

Um aus dem trolligen Teddy-Hündchen mit den süssesten Äuglein der Welt

einen umwelt- und sozialsicheren Hund zu machen,

ist viel Mühe und vor allem Zeit für die Prägung und Sozialisierung aufzuwenden.

 

Das Geschlecht macht keinen Unterschied, ob Hündin oder Rüde dies gilt für Beide!

 

Dieser zeitliche Freiraum muss unbedingt vorhanden sein und investiert werden,

kein Baby das mit 8-12 Wochen vom Züchter geholt wird

ist damit durch....und fertig!

Tibibesitzer müssen bereit und imstande sein, dem Vierbeiner im Alltag durchweg konsequent und souverän zu begegnen,

wobei Konsequenz nichts mit Härte, Drill und/oder Machtgerangel zu tun hat!!!!!

 

Die niedlichen Welpen entsprechen in vollem Maß dem Kindchenschema und verleiten zum vertüddeln, doch sind auch diesen bereits klare Regeln und Grenzen zu setzen,

eben vom ersten Tag an!

Für Familien mit festen Strukturen sind Tibet Apso die idealen Begleiter !!

Doch soll auch an dieser Stelle ganz klar darauf hingewiesen werden:

Grundsätzlich nie einen Hund mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt lassen!!!

Auch gehört ein Hund nicht in alleinige Verantwortung eines heranwachsenden Teenager!!!

 

Tibet Apso sind pflegeaufwendig!!!!

Und verlieren auch ab und an Haare!!!

Vor allem im Frühjahr sollte der Hund jeden Tag gekämmt werden,

verliert man den Anschluss, werden die Verfilzungen rasant mehr.

Hier gibt es auch individuell, sehr pflegeaufwendige Hunde und weniger aufwendige Fellstrukturen!

 

Auch der Wechsel vom Baby- zum erwachsenen Fell kann zeitaufwendig sein  und dauert ebenfalls einige Zeit.

Sie sehen "Hund" ist nicht gleich "Hund", gut überlegt ist halb gewonnen!

 

 

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